Es war einmal Libyen - If you don't come to Democracy, Democracy will come to you

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"Es war einmal Libyen - If you don't come to Democracy, Democracy will come to you"

Paolo Sensini

Es war einmal Libyen - If you don't come to Democracy, Democracy will come to you

In 2011 feierte der italienische Staat sein 150jähriges Bestehen, aber auch ein weniger ehrenvolles Ereignis: den 100. Jahrestag des ersten italienischen Krieges gegen Libyen. Wie schon damals bekämpfte Italien mit Waffengewalt eine Nation, die Italien nichts getan hatte. Dessen Leader, Muammar Gaddafi, wurde wenige Monate vorher mit all den Ehren empfangen, die dem Chef eines befreundeten Landes zustehen, und wurde im Handumdrehen zum „verrückten und blutdürstigen Diktator“, der mit allen Mitteln auszuschalten war. Ein unglaublicher Treuebruch, jedoch leider ein Leitmotiv in den letzten 150 Jahren italienischer Geschichte, eine verspätete Nachahmung der langjährig erfahreneren europäischen Kolonialmächte.

Anstelle eines Vorworts
Lieber Herr Dr. Sensini,
ich danke Ihnen für die Vorab-Zusendung Ihres Buches „Libyen
2011“, das ich mit besonderem Interesse gelesen habe. Ich habe
reichhaltige Quellen-Angaben und Bemühung um Wiedergabe der
Tatsachen festgestellt. Wer in Libyen geboren und aufgewachsen ist,
dem kann es nur gefallen, zwischen den Zeilen eine Leidenschaft für
die Wahrheit zu entdecken, mit welcher die verschiedenen zeitgeschichtlichen
Abschnitte dieses geliebten Landes dargestellt werden.
Ihr Buch unterstreicht mit zahlreichen Analysen die verschiedenen
Begebenheiten von der Kolonialisierung bis zur Revolution und
der nachfolgenden Zeit.
Heute befindet sich Libyen in einer schwierigen Lage, der wir
staunend und machtlos gegenüberstehen. Ich kann die Ursachen
nicht bestätigen, welche die Revolution ausgelöst haben. Offensichtlich
haben jedoch verschiedene Umstände dazu beigetragen.
Die von uns erlebten dramatischen Ereignisse bekräftigen erneut
die Notwendigkeit einer stärkeren Konfliktvorbeugung der einzelnen
Staaten und der internationalen Gemeinschaft. Man sollte ausfindig
machen, ob wirklich alle Mittel eingesetzt wurden, welche der
Diplomatie zur Verfügung stehen, und ob dem kleinsten Anzeichen
für eine Dialogbereitschaft und Versöhnungswillen beider Seiten
genügend Aufmerksamkeit und Unterstützung gewidmet wurden.
Ich bin äußerst besorgt angesichts der wachsenden humanitären
Krise, der eine Zivilbevölkerung schutzlos ausgesetzt ist, als Opfer
von Verletzungen der Menschenrechte und der Gefahr als Geiseln
schrankenloser militärischer Gewalt.
Sie fragen „Wie kann man die militärische Einmischung gegenüber
der Regierung von Tripolis als angebliche ‚humanitäre Maßnahme‘
rechtfertigen?“ Beim Lesen Ihres Buches, lieber Herr Dr.
Sensini, stellt sich die beunruhigende Frage, ob das sogenannte Eingreifen
der internationalen Gemeinschaft zum Schutz der hilflosen
Zivilbevölkerung wirklich nach internationalem Recht erfolgt ist
ohne Verletzung der nationalen Identität und Souveränität.
Die Leser mögen sich der Reichweite Ihrer Analyse und dem oft
überzeugenden Urteil Ihrer Schlussfolgerungen bedienen.
Viel wurde bereits darüber geschrieben und wird noch geschrieben
werden. Ich bin der Meinung, dass Ihr Buch mit den gesammelten
Zeugenaussagen – wenn auch nicht alle von gleicher Güte – zur
Pflichtlektüre wird für jeden, der die Wahrheit wissen will über die
jüngsten Ereignisse in Libyen.
Diese Betrachtungen fordern zu einer sachlichen Lektüre des
Buches auf, voller Hoffnung und Frieden, die im geduldigen Herzen
aller Libyer aufblühen und – darum bete ich – einen neuen Frühling
für das geliebte Land zeigen.
Ihnen, Sucher der Wahrheit, wünsche ich von Herzen alles Gute.
+ Giovanni Martelli OFM
Bischof – Apostolischer Vikar in Tripolis

184 S.

 

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