Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung


Elias Davidsson

A m Phänomen des modernen Terrorismus ist bemerkenswert, dass manchmal die Realität die Fiktion übertrifft. Dem Autor Elias Davidsson gelang mit Bravour am Beispiel der Attentate vom 11. September 2001 durch einen anderen Blickwinkel, dieses Paradoxon zu vermitteln, wobei der offizielle Blickwinkel weder Anfechtung noch Widerspruch duldet und androht, dies als Wegbereitung einer Verschwörungstheorie zu bezeichnen.  Um diese Herausforderung zu bestehen, müssen drei Voraussetzungen vorhanden sein: · spezielle Kenntnisse über die Funktionsweise der Nachrichtendienste; · einen freien Geist, der gegen die offiziellen Einflüsse gewappnet ist, die aus Staatsraison ein Glaubensbekenntnis bilden, gegen das niemand irgendetwas einwenden kann; und vor allem, · ein besonders feines Gespür für die Einsicht, das Emotionen nicht den analytischen Geist beeinflussen sollen, so dass allein die Objektivität und die Unvoreingenommenheit gewährleistet werden können. Deswegen reiht sich dieses Buch nicht in ein klassisches Schema ein. Es begnügt sich nicht allein damit, über ein bestimmtes Ereignis zu berichten, sondern wirft darüber hinaus ein beispielhaftes Licht auf die Versuche der US-Regierung, der Öffentlichkeit eine einzige autorisierte Fassung der Ereignisse aufzuzwingen.

Dieses Buch lädt den Leser ein, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Der Terrorismus, wessen Ursprung und Autorität er auch sei oder aus welcher Ideologie er entstehen möge, muss mit äußerster Strenge bekämpft werden. Das sollte aber in einem völlig legalen Rahmen stattfinden. Sonst würde die Tür für allerlei Überschreitungen und Abweichungen offen stehen, die den Bürger in ein unlösbares Dilemma treiben würde, in dem die einzige Alternative seiner eigenen Sicherheit darin bestünde, seine Grundrechte aufzugeben und die Einschränkung seiner Freiheiten zu akzeptieren. Leider erlebte ich als Offizier des algerischen Nachrichtendienstes (DRS) einige abstoßende Vorkommnisse, die mein Bewusstsein kränkten und mich zur Fahnenflucht veranlasst haben. Ich verurteilte die Bekämpfung des Terrorismus mit terroristischen Methoden, z.B. die Ausführung von Anschlägen, die dem Gegner in die Schuhe geschoben wurden.

Genauso unannehmbar waren politische Morde und das Gemetzel von Unschuldigen als Mittel zur Berechtigung bestimmter Maßnahmen (Tilgung des  Wahlvorganges in Algerien in Januar 1992) oder für die Diskreditierung von politischen Gegnern. Diese abscheulichen Praktiken haben tatsächlich im Namen der Wiederherstellung der Ordnung und zur Erhaltung der Macht stattgefunden und das Leben tausender Menschen gekostet. Beim Lesen des Buches von Elias Davidsson war ich von der Ähnlichkeit zwischen den operativen Methoden der Attentäter vom  11. September 2011 und jenen Operationen unter falscher Flagge, die in Algerien während des blutigen Jahrzehnts stattfanden, bestürzt. Die angsterzeugende Praxis fußt in erster Linie auf der Unterstützung der Medien, die die öffentliche Meinung manipulieren, die „Täter“ benennen und ein Spannungsklima erzeugen, das die Mehrheit der Bevölkerung zur Billigung von militärischen Angriffen verführen soll. Parallel dazu dient eine gehorsame Justiz, die Anweisungen befolgt, Verdächtige zu beschuldigen und Urteile zu fällen. Zu guter Letzt werden Lobbygruppen gegründet, um die Propaganda und Desinformation im Ausland zu propagieren, indem darauf geachtet wird, diese Medienkampagnen durch Korruption abzusichern, indem Zugang zu  Märkten angeboten oder Wahlkämpfe finanziert werden.

 

2. Auflage

 

560 Seiten

ISBN.: 9783889752529
prezzo: 28.00 EUR

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